Bezirk 'Zentrum Lille'

Während sich die bisherige Leitung unserer Partnermission in Frankreich, France Pour Christ (FPC), in den Ruhestand verabschiedet, feilt die neue Leitung an der Umstrukturierung der Missionsarbeit. Bisher wurden die Mitarbeiter in eine Stadt entsandt, um dort eine Gemeinde zu gründen oder die bestehende Gruppe bei der Evangelisation zu unterstützen. Heute werden die Pioniergemeinden und Gründungsprojekte in Bezirken (auch Zentren genannt) zusammengefasst. Wir sind in einen Bezirk ganz im Norden Frankreichs gezogen, der nach der größten Stadt darin benannt ist: Zentrum Lille. In Lille gibt es zwei Gemeinden, in denen FPC-Kollegen mitarbeiten (z.B. Stanley und Marjorie Okoro). Das ganze 'Zentrum Lille' umfasst aber alle auf der Karte markierten Orte und die dazugehörigen Gemeinden oder Gründungsprojekte: Lille, Lens, Douai, Valenciennes, Feignies (Maubeuge) und Saint-Quentin. Die jetzt berufenen Missionare bilden mit sämtlichen Kollegen an diesen Orten ein Team, um sich gegenseitig zu unterstützen. Je nach Bedürfnissen und Gaben. Sie kümmern sich auch um die kleineren Gruppen, die Hilfe brauchen. Innerhalb eines Bezirks (oder Zentrums) werden wechselseitige Beziehungen und die gabenorientierte Zusammenarbeit gefördert.

Konkret heißt dies für uns, dass wir heute im Dreieck Lille – Lens – Douai wohnen und etwa 60 % unserer Zeit für die Gemeinde in Lens (wo auch Familie Kessely aktiv ist) einsetzen. Dazu gehören Predigtdienste oder Bibelstunden, musikalische Begleitung und kreative Projekte wie beispielsweise das Kerzenziehen. Letzteres ist auch Teil der Evangelisationsarbeit, neben Briefkastenaktionen oder dem Anbieten von christlichen Kalendern an den Haustüren (Oktober bis Januar). Im Vereinscafé können Brücken zur Gemeinde geschlagen werden und manche Gesprächsangebote zu bestimmten Themen führen zu interessanten oder gar interessierten Kontakten. Zusätzlich stehen praktische Bauarbeiten auf dem Programm. Immer wieder müssen Gemeinderäumlichkeiten den aktuellen Normen angepasst werden, um ein öffentliches Publikum empfangen zu dürfen. Ruedi wurde von Gott mit 'zwei rechten Händen' beschenkt und kann auch werkzeugschwingend dafür sorgen, dass Menschen weiterhin in Gemeinderäumen unter Gottes Wort kommen dürfen. Dies tut er bereits in Lens und in Douai.

Familie Bänziger

Ruedi und Birgit Bänziger wurden im Sommer 2020 nach Nordfrankreich berufen. Sie sind seit 1990 verheiratet und haben vier Kinder: Corinne (*1992); Chris (*1994); Carmi (*1996) und Cornélis (*1998), sowie drei Schwiegertöchter

langsame Autofahrer vor mir, Polenta, Uneinigkeiten
0033 6 35 96 52 12
Ruedi Bänziger
Gemeindegründer
festgefahrene Situationen oder Meinungen (so bin ich halt), Menschenmassen, small talk, Autofahren und Unbekanntes
0033 6 35 96 52 12
Birgit Bänziger
Gemeindegründerin

Kinder und Schwiegerkinder von Bänzigers

Bedürfnisorientierte Arbeit

Die Bedürfnisse der Gemeinden an den genannten Orten sind veränderlich und die restlichen Prozente unserer Arbeitszeit werden bestmöglich dafür eingesetzt. Es wird u.a. Mithilfe bei der Evangelisation, bei Predigten oder bei der Mitarbeiterschulung benötigt. Fest steht, dass im 'Zentrum Lille' ganz schön viel läuft und die gegenseitige Unterstützung groß geschrieben wird. Immer wieder treffen sich Gemeinden und Mitarbeiter aus diesem Bezirk. Momentan öfters am Bildschirm, besser noch persönlich: beim gemeinsamen Gottesdienst am Strand (gut 100 km entfernt) oder zwischen zwei Kohlehalden … Möge Gottes Reich hier in Nordfrankreich immer sichtbarer werden!

Strandpredigt in Wimereux

Eine der vielen Kohlenhalden in unserer Gegend